Ulm/Ostalb/Allgäu/Wendlingen (ots) –
Im Rahmen der bundesweiten Schwerpunktaktion des Zolls gegen Schwarzarbeit in der Logistikbranche am Mittwoch dieser Woche (06.05.2026) haben 72 Ermittler des Hauptzollamts Ulm zahlreiche Prüfungen durchgeführt und knapp 200 Arbeitnehmer befragt.
Dabei kam es zu 24 Verdachtsfällen auf Unterschreitung des Mindestlohns (13,90 Euro), sieben Hinweisen zu Schwarzarbeit sowie 4 Fällen von mutmaßlich illegaler Beschäftigung. Im Visier der Zöllner standen neben Brief- und Paketzentren auch Zeitungszusteller. In 64 Fällen schließen sich weitere Ermittlungen an, da Unterlagen fehlten oder Arbeitsverhältnisse und Entlohnung unklar waren. In 18 Fällen wird es sog. Geschäftsunterlagenprüfungen bei den Arbeitgebern geben.
Im Einzelnen (Verdacht auf): -Göppingen/Dettingen (Iller):
Logistik: 2 x illegaler Ausländerbeschäftigung
-Heidenheim/Ostalb/Ellwangen: Zusteller: 3 x Mindestlohn -Wendlingen:
Logistik: 12 x Mindestlohn, 2 x Schwarzarbeit, 2 x illegale
Ausländerbeschäftigung -Isny (Allgäu): Logistik: 9 x Mindestlohn, 5 x
Schwarzarbeit
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Quelle: ots
