Unverzichtbar in der Industrie: Welche Arten von Gitterrosten gibt es?

Das Wandern hat jetzt im Frühling Hochkonjunktur: Überall sind Menschen mit Rucksack, Wanderstock und Co. in der Natur unterwegs. Wer dabei ein Gewässer überqueren muss, kennt sicherlich die praktischen Gitterroste auf Brücken, die auch bei feuchter Witterung ein gefahrloses Begehen ermöglichen. Allerdings kommen die robusten Roste auch in vielen anderen Bereichen zum Einsatz: beispielsweise in der Industrie. Möglich machen dies die vielen verschiedenen Arten, die sich an die unterschiedlichsten Anwendungen richten.


Was genau sind Gitterroste?


Die sehr leicht zu montierenden Fertigelemente bestehen aus Metallgittern, die mit zahlreichen horizontalen und vertikalen Stäben versehen sind. So entsteht das typische Gittermuster. Aufgrund der speziellen Bauart haben Gitterroste eine rutschhemmende Oberfläche. Diese sorgt zudem für eine gute Luftzirkulation und kann leicht gereinigt werden. Gitterroste gibt es in den unterschiedlichsten Größen, Stärken, Formen und Farben. Sie sind in den verschiedensten Bereichen anzutreffen: in der Industrie und im Straßenbau zum Beispiel, im Hoch- und Tiefbau und auch in der Lagertechnik. Man findet sie im Gehwegbereich und – wie eingangs erwähnt – auf Brückenkonstruktionen. In Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen sowie Klärwerken gehören sie ebenso zum gewohnten Bild wie in der Gas- und Ölindustrie. Sie sind in der Lage, ein hohes Gewicht zu tragen, und eignen sich auch für einen nassen oder gar schlammigen Untergrund. Wichtig ist jedoch, dass ein Gitterrost auf den jeweiligen Anwendungsbereich abgestimmt wird.


Die wichtigsten Arten im Überblick


Zu den bekanntesten Arten gehören Schweißpressroste. Sie sind besonders belastbar und stabil, da bei der Fertigung verdrillte Querstäbe unter einem immensen Druck in ungeschwächte Tragstäbe gepresst und alle Komponenten sorgfältig miteinander verschweißt werden. Schweißpressroste zeichnen sich durch eine maximale Trittsicherheit und eine hohe Tragfähigkeit aus. Ebenso weit verbreitet sind Pressroste. Sie können aus den verschiedensten Materialien bestehen:

aus Stahl zum Beispiel
aus Edelstahl
oder auch aus Aluminium

Pressroste werden häufig für Kellerschächte, Regalanlagen, Bühnen und Laufstege gebraucht, da sie Funktionalität und Ästhetik optimal miteinander vereinen. Ein ähnlich umfangreiches Anwendungsspektrum bieten GFK Gitterroste. Sie können zum Beispiel sehr gut als Bodenbelag in Tiefgaragen verwendet werden. Außerdem finden wir sie auf Treppen und Rampen, auf Brücken und bisweilen sogar in Fußgängerzonen. Generell sind sie immer dort eine ideale Lösung, wo andere Laufbeläge an ihre Grenzen kommen. Kombiroste zeichnen sich dagegen durch aufgeschweißte Tränenbleche aus. Sie haben also eine geschlossene Oberfläche, sind aber dennoch extrem rutschhemmend. Mögliche Anwendungsbereiche sind die Kraftwerks- und Zementindustrie, die chemische und petrochemische Industrie sowie darüber hinaus alle Betriebe, in denen mit Schüttgütern gearbeitet wird. Sollen Gitterroste befahren werden, müssen sie im Vergleich zu herkömmlichen Rosten eine besonders hohe Lastaufnahme nachweisen. Und dann gibt es noch Gitterroststufen, die als Schweißpress-, Press- oder GFK Roste angeboten werden, aber auch mit Tränenblech zur Verfügung stehen. Sie sorgen in größeren Bereichen für ein einheitliches Erscheinungsbild und tragen auf Treppen maßgeblich zur Sicherheit bei, zumal sie mit einer sehr guten Licht- und Luftdurchlässigkeit punkten.
Gitterrost ist also nicht gleich Gitterrost, und abgesehen von den verschiedenen Arten ist es natürlich wichtig, dass die Produkte hochwertig verarbeitet sind. Dann erweisen sich Gitterroste als unentbehrliche Multitalente.