Friedrichshafen/Lindau (ots) –
Bei einer gemeinsamen Kontrolle von Zoll und Bundespolizei am Montag letzter Woche auf der Autobahn 96 bei Sigmarszell hat Rauschgiftspürhündin Maila ein Kilogramm Marihuana in einem Fernbus aus Zürich gefunden. Die Drogen befanden sich im Rucksack eines 42-jährigen Mann aus München, der sich nun im Rahmen eines Strafverfahrens verantworten muss.
Dass Maila eine feine Nase hat, stellte sie schön öfter unter Beweis. In ihrer sechsjährigen Einsatzzeit schlug sie 248 Mal an und zeigte ihrem Hundeführer dabei Verstecke mit insgesamt knapp 40 Kilogramm Rauschgift an, darunter auch Kleinstmengen versteckt in einem Fahrzeugschlüssel, in Shampoo-Flaschen oder in Kaffeebohnen, so passiert im Rahmen jährlicher Festival-Kontrollen bei Memmingen.
Besondere Funde der letzten Jahre
-3,4 Kilogramm Marihuana fand Maila vor drei Jahren vergraben in
einem sog. Erdbunker im Raum Kißlegg/Westallgäu. Der Dealer musste
für drei Jahre und acht Monate in Haft, auch, weil er bereits eine
Drogen-Vorgeschichte hatte.
-Bei Kontrollen in einem Postverteilzentrum im Bodenseekreis fand
Maila letztes Jahr diverse mit THC (Cannabis-Wirkstoff) versetzte
E-Zigaretten sowie insgesamt zwei Kilogramm Marihuana-Blüten und
Haschisch in Paketen.
-Bei Krauchenwies im Landkreis Sigmaringen stoppte das
Zollhundeteam 2022 einen PKW aus Ungarn, in dem Maila 2400
Ecstasy-Tabletten und 500 Gramm Kokain in Tüten unter dem Fahrersitz
aufspürte.
Für ihre Erfolge bekam die siebenjährige Schäferhunddame Maila bereits mehrere Auszeichnungen der Zollhundeschule und des Vereins für Deutsche Schäferhunde.
Maila und ihr Hundeführer sind oft über ihren Dienstort in Friedrichshafen hinaus im Einsatz und werden regelmäßig auch von Polizei, Justiz und Fahndung angefordert.
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Quelle: ots
